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Die Energiekosten steigen weiterhin und Europas Ziele bis zum Jahr 2020 sind klar definiert. Die Provinz Bozen ist die einzige Provinz Italiens, die Energiestandards für Gebäude eingeführt hat und belohnt energieeffizientes Bauen anhand von Förderungen. Die Fachmesse für energieeffizientes und nachhaltiges Bauen „Klimahouse“ in Bozen ist vom 21. bis 24. Januar 2010 eine Informationsplattform für Architekten, Planer, Ingenieure und Installateure. An den letzten beiden Messetagen erhalten auch Privatbesucher einen Überblick über das energetische Sanieren und Bauen.
Bozen, Januar 2010 – „Klimahouse“ ist die Leitmesse für energieeffizientes und nachhaltiges Bauen in Italien und vom 21. bis 24. Januar 2010 ist sie für rund 400 Unternehmen ein Schaufenster, in dem sie an den ersten beiden Tagen ihre Produkte, Materialien und Technologien der Fachwelt präsentieren können und am Wochenende auch den Privatbesuchern. „Klimahouse“ hat sich das umweltfreundliche und energieeffiziente Bauen auf die Fahnen geschrieben und ist dafür nicht nur in ganz Italien, sondern über die Staatsgrenzen hinaus bekannt. Neben der branchendeckenden Produktschau punktet „Klimahouse“ auch mit einem breitgefächerten Rahmenprogramm, das dazu dient, die Kultur und den Gedanken des umweltfreundlichen Bauens zu verbreiten: Fachbesucher, die nach Bozen kommen, haben die Möglichkeit unter 12 geführten Besichtigungsfahrten des TIS Innovation Parks auszuwählen, im Rahmen derer praktisches Wissen im Energiesektor aufgezeigt wird. Die Teilnehmer können modernste Technologien und deren Funktionsweise unter die Lupe nehmen und erhalten gleichzeitig Informationen von den Planern und Betreibern. Zu einem Pflichttermin für Architekten und Planer entwickelt hat sich der Kongress „Zukunft Bauen“, der in Zusammenarbeit mit der KlimaHaus-Agentur organisiert wird; der erste Kongresstag steht am Nachmittag des 21. Januar 2010 unter dem Motto „Zeit zum Handeln“; am Vormittag des 22. Januars 2010 lautet das Thema „Brücke zwischen Wissen und Handeln“ und am dritten und letzten Kongresstag, dem 23. Januar 2010, geht es ab 9.30 Uhr um das Thema „Wohnen heute und morgen. In der Messehalle steht ein Modellhaus im Maßstab eins zu eins, in dem die verschiedenen Bauweisen und Materialien beim Bau eines KlimaHauses unter die Lupe genommen werden können; außerdem bieten die Studenten des KlimaHaus-Masters an der Freien Universität Bozen dort geführte Besichtigungen durch das Haus an. Am Eingang zu den Messehallen erfahren die Besucher in einer dreidimensionalen Ausstellung, wie Baufehler vermieden werden können. Auf fünf Sockeln können ein Dachanschluss, ein Wand- und Deckenanschluss, ein Balkonanschluss, ein Fensteranschluss und ein Erdreichanschluss von zwei Seiten aus betrachtet werden, wobei der Anschluss auf einer Seite richtig und auf der anderen Seite falsch ist. „Die Unterschiede sind zum Teil minimal und den Besuchern wird vor Augen geführt, wie wichtig technische Details bei der Energieeffizienz sind“, sagt der Architekt Barry van Eldijk, der die Ausstellung gemeinsam mit dem Landesverband der Handwerker betreut. Bereits auf dem Messeplatz auf das Thema der Messe eingestimmt werden die Besucher dank der Ausstellung der Klimahaus-Agentur mit dem Namen Ecoboulevard; anhand großformatiger Aufnahmen von KlimaHäusern soll Lust auf nachhaltiges und energieeffizientes Bauen gemacht werden. Erstmals vergeben wird in diesem Jahr der „Klimahouse Marketing Award“: Am Nachmittag des 21. Januar wird von einer Jury ausgewählten Ausstellern der Preis für die besten Marketingstrategien zur Vermarktung von Produkten, Technologien und Dienstleistungen rund um das energieeffiziente und nachhaltige Bauen verliehen. Weiters wird die Messe von Produktpräsentationen der Aussteller im Rahmen des „Klimahouse-Forums“ in der Messehalle sowie weiteren Tagungen und Fortbildungsveranstaltungen begleitet.
„Klimahouse 2010“ ist am 21. und 22 Januar für Fachbesucher geöffnet, die sich im Internet vorregistrieren können, und am 23. und 24. Januar ist die Messe für das allgemeine Publikum von 9.00 bis 18.00 Uhr geöffnet. Der Eintritt kostet 10 Euro.
Aktuelle Informationen zur “Klimahouse 2010” unter www.klimahouse.it
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