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Mit der „Klimaenergy 09“ öffnet sich vom 24. bis 26. September 2009 ein Schaufenster der erneuerbaren Energien zur gewerblichen und öffentlichen Nutzung. 166 Aussteller aus dem In- und Ausland zeigen innovative Produkte und Technologien im Bereich der erneuerbaren Energien. Die Fachmesse richtet sich an Unternehmen und Lokalkörperschaften, die innovative Lösungen suchen, um den Energiebedarf zu reduzieren.
Bozen, 14. September 2009 – Auf der Messe, den geführten Besichtigungsfahrten, dem Kongress und in den Seminaren geht es drei Tage lang um Innovationen, neue Markttrends und konkrete Lösungsansätze zur Energieeinsparung und Kostensenkung für alle Wirtschaftszweige. „Klimaenergy 09“richtet sich an Unternehmer, die die Energiekosten ihres Betriebes senken und erneuerbare Energiequellen einsetzen wollen, an Techniker der öffentlichen Hand, an Planer, Betreiber, Hersteller und Fachleute im Bereich der erneuerbaren Energien. „Die Technologien in diesem Bereich entwickeln sich rasch. Ziel der Veranstaltung ist es, Energieverantwortlichen in Gemeinden und Provinzen, Ingenieuren und Planern sowie Unternehmern aus energieintensiven Wirtschaftszweigen innovative und bereits erprobte Lösungen im Bereich der erneuerbaren Energien aufzuzeigen“, erklärt Messepräsident Gernot Rössler. Der Markt der erneuerbaren Energien boomt. In Italien gab es im Vorjahr zum Beispiel einen dermaßen großen Zuwachs im Photovoltaik- und Solarbereich zu verzeichnen, dass sich der Stiefelstaat bei den Neuinstallationen weltweit an die dritte Stelle gereiht hat; die mit den neu installierten Anlagen erreichte Leistung hat sich mit dem Anstieg von rund 100 Megawatt auf 415 Megawatt vervierfacht und es gibt immer mehr Unternehmen, die neue Technologien auf diesem Gebiet entwickeln. Im Bereich der erneuerbaren Energien und der Energieeffizienz-Technologien ist Deutschland Weltmarktführer. Der Messeplatz Bozen fungiert aufgrund seiner geografischen Lage und der Zweisprachigkeit im Land als Brücke zwischen Nord und Süd: Für Unternehmen aus dem deutschsprachigen Raum ist die „Klimaenergy“ eine ideale Plattform, um in Italien Fuß zu fassen und für den italienischen Markt eine optimale Gelegenheit, sich einen Überblick zu den neuesten Technologien im Bereich der erneuerbaren Energien zu verschaffen. „Nach mehreren Anläufen mittels Vermittlern in Italien Fuß zu fassen hat unsere Gesellschaft für Baugrunduntersuchungen 2008 auf der Klimaenergy in Bozen ausgestellt und nach nur sechs Monaten drei Bauvorhaben in Südtirol realisieren können. Mann kann also mit Fug und Recht behaupten, dass diese Fachmesse von Entscheidungsträgern besucht wird“, betont der Geschäftsführer des deutschen Unternehmens Terrasond, Dipl. Ing. Stefan Schiessl. Auch in diesem Jahr wird die „Klimaenergy“ vom Klimaenergy-Award begleitet; dieser soll dazu dienen, innovative Energiekonzepte mit erneuerbaren Energien in Gemeinden und Provinzen Italiens hervorzuheben, und einen Anreiz für andere öffentliche Einrichtungen schaffen. Eingereicht werden können auch Sammelprojekte mehrerer Gemeinden wie im Fall der Gesellschaft CEM Ambiente: "Wir haben in den letzten zehn Jahren hauptsächlich im Bereich der Mülltrennung gearbeitet und in den 49 am Gemeinschaftskapital der CEM Ambiente beteiligten Gemeinden mit insgesamt über 400.000 Einwohnern ein ausgezeichnet funktionierendes Mülltrennungskonzept eingeführt. Seit 2007 dehnen wir unser Know-how im Umweltbereich auch auf andere Sparten aus und haben auf öffentlichen Gebäuden Photovoltaikanlagen installiert, einen Fahrradverleih von 40 Elektro-Fahrrädern eröffnet und Projekte im Biomassebereich initiiert. Die Projekte wurden vor zwei Jahren ins Leben gerufen und realisiert. Damit auch andere Gemeinden einen Anreiz daraus erhalten können, haben wir uns zur Teilnahme am Klimaenergy Award der Messe Bozen entschieden. Wir halten die Fachmesse KLIMAENERGY für eine geeignete Plattform, unsere Projekte der breiten Öffentlichkeit vorzustellen“, erklärt der Generaldirektor der CEM Ambiente Ing. Massimo Pelti. Weitere Säulen der Fachmesse „Klimaenergy“ in Bozen sind die geführten Besichtigungsfahrten zu Solar-, Erdwärme-, Wind- und Biomasseanlagen in Südtirol und der internationale Fachkongress. Im Bereich der erneuerbaren Energien ist Südtirol ein Vorzeigemodell für ganz Europa. In der nördlichsten Provinz Italiens werden 54 Prozent des Strom- und Wärmebedarfs mit erneuerbaren Energiequellen gedeckt. Auf dem internationalen Fachkongress werden Erfahrungen im Einsatz von erneuerbaren Energien ausgetauscht, der Einsatz von kombinierten Lösungen bei öffentlichen Gebäuden beleuchtet und Finanzierungsmodelle für die Realisierung von Projekten im Bereich der erneuerbaren Energien aufgezeigt. Alle Informationen zur Fachmesse „Klimaenergy 09” sind auf der Internetseite www.klima-energy.it abrufbar.
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