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Sand in Taufers will CO2-neutrale Gemeinde werden Mit enertour die Energiestrategie entdecken Energetische Sanierungen, Förderungen für den Bau von Photovoltaikanlagen und der Bau eines Biomasse-Fernheizkraftwerkes: das sind nur einige Maßnahmen, die Sand in Taufers setzt, um im Energiebereich eine Vorreiterrolle einzunehmen. Das Ziel: die Reduzierung des CO2-Ausstoßes auf Null. Enertour, die Besichtigungstouren des Bereichs Energie & Umwelt des TIS innovation park zu erneuerbaren Energieträgern in Südtirol, ermöglichen es den Messebesuchern, im Rahmen der Klimaenergy 2009 die Gemeinde Sand in Taufers zu besichtigen sowie verschiedene andere innovative Energieanlagen Südtirols. Der Bürgermeister von Sand in Taufers wird die enertouristen über die Energiestrategie informieren, mit der die Gemeinde CO2-neutral werden will. Besichtigt wird daher unter anderem ein großes Wasserkraftwerk, das die Wasserkraft des nahe gelegenen Rein-Baches nutzt. Themen wie der Bau neuer Kraftwerke, Förderungen des Baus von Photovoltaikanlagen und energetische Sanierungen bereits vorhandener Gebäude runden die Besichtigungstouren ab. Die enertouren der Klimaenergy 2009 bringen die enertouristen auch ins Pustertal, wo sie verschiedene Möglichkeiten der Biomassenutzung kennen lernen: als erstes wird eine neue Biogasanlage besichtigt, die als Basismaterial Abfälle aus Landwirtschaft und Viehzucht einsetzt; dann geht es weiter zu einem Fernheizwerk, das Biomasse wie Hackschnitzel nutzt und damit Wärmeenergie für ein ganzes Dorf produziert. Im Jahre 2008 wurde dieses Werk zudem mit einer neuen Technologie ausgestattet, mit der nun auch elektrische Energie produziert wird.
Im Zuge der Exkursionen werden auch Themen behandelt wie solare Kühlung und die Nutzung von Trinkwasserleitungen zur Gewinnung elektrischer Energie. Ein weiterer Themenbereich ist die Integration von Photovoltaikanlagen am Beispiel einer Seilbahnstation in Naturns. In diesem Fall decken die Photovoltaikpaneele etwa 50% des Energiebedarfs der gesamten Seilbahn ab und fungieren zudem als Regenschutz.
Im Laufe der Besichtigungen präsentieren Betreiber und Planer der Anlagen die technischen Details und die wirtschaftlichen Aspekte der einzelnen Besichtigungsziele. Das macht die enertour interessant für Unternehmer, Techniker, Mitarbeiter der öffentlichen Verwaltung und Studenten, aber auch für Bürger, die dadurch praktische Informationen erhalten. Das Programm der enertour-Besichtigungen, die im Zuge der KLIMAENERGY 09 stattfinden, kann unter www.enertour.bz.it oder unter www.klima-energy.it heruntergeladen werden. Die Einschreibung erfolgt online.
Enertour ist ein Sensibilisierungsprojekt des Bereichs Energie & Umwelt des TIS innovation park, dem Südtiroler Innovationspark, und wird von der Stiftung Südtiroler Sparkasse gefördert. Durch die Besichtigungen sollen konkrete Kenntnisse über die Möglichkeiten technologischer Innovationen in Umlauf gebracht werden – für ein Mehr an energetischer und umwelttechnischer Nachhaltigkeit. Die enertouren, die im Rahmen der Klimahouse- und Klimaenergy-Messen stattfinden, werden in Zusammenarbeit mit der Messe Bozen organisiert.
Weitere Informationen zu den enertour erteilt Monica Sparer. (Tel. 0471 068047; E-Mail: enertour@tis.bz.it)
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